{"id":36,"date":"2018-01-22T13:11:14","date_gmt":"2018-01-22T13:11:14","guid":{"rendered":"http:\/\/coburger-initiative-congo.de\/?page_id=36"},"modified":"2018-01-22T13:11:14","modified_gmt":"2018-01-22T13:11:14","slug":"warum-wir-dem-kongo-helfen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/coburger-initiative-congo.org\/?page_id=36","title":{"rendered":"Warum wir dem Kongo helfen?"},"content":{"rendered":"<p>Warum wir dem Kongo helfen?<\/p>\n<p>Die Demokratische Republik Kongo ist ein Land der Widerspr\u00fcche. Unter der Erde schlummern die gr\u00f6\u00dften Bodensch\u00e4tze Afrikas, Erd\u00f6l- Gold- und Diamantenvorkommen, Kupfer-, Uran-, Zinn- und Coltan. Das Land besitzt weltweit die zweitgr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende Regenwaldfl\u00e4che nach Brasilien und dadurch einen enormen Holzreichtum, der Boden ist fruchtbar. Mit dem Kongofluss verf\u00fcgt das Land \u00fcber das Wasser- und Energiepotenzial in \u00fcberregionaler Dimension.<\/p>\n<p>Dennoch, die Demokratische Republik Kongo z\u00e4hlt zu den \u00e4rmsten L\u00e4ndern der Welt.<\/p>\n<p>Die Geschichte des Kongos ist die exemplarische Katastrophe Afrikas: ausgebeutet von Diktatoren, ausgeblutet durch Kriege und Kolonialherrschaft. Anschlie\u00dfend herrschte Mobutu von 1965 bis 1997 als einer der korruptesten Diktatoren. Die endlosen Kriege im Ost Kongo in den folgenden Jahren belasten noch immer das Land. \u00a0Nur sehr langsam geht es aufw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Die medizinische Lage in der Demokratischen Republik Kongo ist sehr schlecht. Das Gesundheitswesen ist desolat. Einen genaueren \u00dcberblick gibt die Website der Deutschen <em>Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit<\/em> (<em>GIZ<\/em>):<\/p>\n<p><a class=\" link\" href=\"https:\/\/www.liportal.de\/kongo\/gesellschaft\/#c6402\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">liportal.de<\/a><\/p>\n<p>Warum wir dem Kongo helfen?<\/p>\n<p>Wir, &#8230;&#8230;.\u00a0\u00a0 das waren 2009 &#8211; dem Jahr der Gr\u00fcndung der \u201eCoburger Initiative f\u00fcr \u00c4rzte im Congo\u201c als\u00a0 gemeinn\u00fctziger Verein &#8211; Menschen, die zum Kongo und\/oder\u00a0 zu Kongolesen\u00a0 pers\u00f6nliche \u00a0\u00a0Beziehungen hatten. Sei es, dass sie in dem Land fr\u00fcher\u00a0 einmal gearbeitet haben. Sei es,\u00a0 dass sie den Chirurgen Dr. Robert Muanda kannten, der in Berlin und in Lille seine Facharztausbildung erhielt und nach seiner R\u00fcckkehr in den Kongo lange Jahre am Krankenhaus in \u00a0Kangu arbeitete. Zu ihren Freunden z\u00e4hlte auch: Nico Nzau Nzau, der in Berlin bei der Senatsverwaltung f\u00fcr Stra\u00dfenbau praktizierte und jetzt eine entsprechende, herausgehobene Position \u00a0im Kongo inne hat und Dr. Jacques Courtejoie, der, seit 50 Jahren im Kongo lebend, zun\u00e4chst das damalige Krankenhaus Kangu leitete und 1968 das Zentrum zur F\u00f6rderung der Gesundheit schuf.\u00a0 \u201eEin Einmannbetrieb des Humanismus, der Mitmenschlichkeit und des Optimismus\u201c \u2013 so charakterisierte\u00a0 ihn David Reybrouck in seinem Buch.\u201eKongo Eine Geschichte\u2019.<\/p>\n<p>Die 18- monatige Hospitation am Klinikum Coburg von Dr. Michel Mbungu wirkte als Initialz\u00fcndung. Der Hospitant gewann im Handumdrehen durch seine lebhafte Schilderung der\u00a0 gro\u00dfen Herausforderungen an \u201eseinem\u201c Krankenhaus in Kangu viele Freunde, die spontan Ende 2009 unseren Verein gr\u00fcndeten.<\/p>\n<p>Die Coburger Initiative hat Wurzeln geschlagen. Mittlerweile z\u00e4hlt sie \u00fcber 110 Mitglieder aus ganz Deutschland, auch aus Belgien und England.<\/p>\n<p>J\u00e4hrliche Reisen in den Kongo zur Vertiefung unserer Kooperation und zur Evaluierung unserer Arbeit, die alten Freundschaften und auch neue freundschaftliche Beziehungen erleichtern den Erfolg unseres Engagements.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Warum wir dem Kongo helfen? Die Demokratische Republik Kongo ist ein Land der Widerspr\u00fcche. 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